Uganda Fotoreise 2017

Wir sind zurück von einer fantastischen Fotoreise zu den letzten, frei lebenden Gorillas und Schimpansen der Welt. Bei der zweiwöchigen Fotoreise, begleitet von SIGMA Referenzfotograf Andreas Knausenberger, konnten unsere Kunden einmalige Erlebnisse mit nach Hause nehmen.

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Der erste Teil der Reise führte die Gruppe nach Kigali in Ruanda, von wo aus dann die Reise nach Norden und über die Grenze nach Uganda führte. Ausgangspunkt für das Gorillatrekking war der Bwindi Nationalpark. Wir genossen die fantastische Aussicht über die Virungavulkane und die Reiseteilnehmer bekamen die erste, fotografische Einweisung für das bevorstehende Trekking am Folgetag. Der Tag wurde bei einem sehr guten Abendessen ausklingen gelassen.

Der Tag des Gorillatrekkings begann für uns alle ziemlich früh mit einem ausgiebigen Frühstück und gutem Kaffee. Nach der Einweisung in einem der UWA-Hauptquartiere ging es auch schon direkt los, hinunter in die Täler zum Bwindi Nationalpark. Wir trackten die Nkuringo Gorillafamilie und nach gut eineinhalb Stunden erreichten wir die Gorillas. Diese waren in der Nacht in die Pufferzone des Parks gewandert und fraßen nun in einem ziemlich steilen Terrain. Dies machte das Trekking etwas anspruchsvoller für die Reisegruppe, welche aber die Herausforderung souverän meisterten und tolle Bilder schießen konnten. Nach gut fünfeinhalb Stunden waren wir wieder zurück in der Lodge und konnten die Fotoergebnisse analysieren.

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Am nächsten Tag ging es zu Fuß durch den Bwindi Nationalpark. Die Gruppe war zügig unterwegs und so erreichten wir den Queen Elizabeth Nationalpark und das Ischascha Gate gegen Mittag. Wir suchten gezielt nach den Baum kletternden Löwen, welche wir auch ziemlich schnell finden konnten. So hatten die Teilnehmer genügend Zeit um tolle Fotos der im Baum schlafenden Löwen zu schießen. Anschließend machten wir uns auf zu unserer Lodge am Kazinga Channel, welche wir dann in der Abenddämmerung erreichten. Die kommenden zwei Tage standen zu ausgiebigen Pirschfahrten zur Verfügung. Highlights der Pirschfahrten im Queen Elizabeth Nationalpark waren mit Sicherheit die Löwen und die wunderschöne Leopardendame, die wir bereits am ersten Tag fotografieren konnten. Aber auch die Webervögel, Nilpferde und die kämpfenden Uganda Cobs boten tolle Fotomotive für die Reisenden.

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Nach unseren Tagen im Queen Elizabeth Nationalpark ging es dann weiter in Richtung Norden und den Kibale Forest Nationalpark. Dieser ist das zu Hause für über 1200 Schimpansen und andere Primaten. Er ist der beste Ausgangspunkt um die Schimpansen zu fotografieren. Unser tolles Camp am Rande des Nationalparks bot zudem noch jede Menge Kolobusaffen und Vögel zum Fotografieren. Langeweile kam so natürlich nicht auf. Wir nutzen die Zeit, um die bisherigen Bilder zu besprechen und uns auf den kommenden Tag vorzubereiten.

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Wir hatten zwei fantastische Tage, um die Schimpansen im Regenwald zu fotografieren. An beiden Tagen hatten wir das Glück, dass wir Schimpansen am Boden fanden. Diese konnten wir dann begleiten und tolle Fotos schießen. Am ersten Tag waren es zwei alte Männchen, die nach einer guten halben Stunde zu Fuß auf einer kleinen Lichtung auf einem Baumstamm zur Ruhe kamen. So konnten die Teilnehmer aus nächster Nähe die Schimpansen fotografieren. Am zweiten Tag regnete es am Morgen und die Schimpansen verbrachten ihre Zeit hoch oben in den Feigenbäumen. Wir warteten gut eineinhalb Stunden, bevor zwei Schimpansen auf den Boden herunter kamen. Wir folgten ihnen und konnten erneut tolle Bilder schießen. Nach zwei Tagen in Kibale machten wir uns dann weiter auf in den Norden zu den legendären Murchison Falls!

Nach gut sechs Stunden Fahrt erreichten wir den Murchison Falls Nationalpark und genossen unsere Aussicht auf den Nil. Am kommenden Morgen ging es zu einer ganztägigen Pirschfahrt auf das Nordufer des Parks. Hier konnten wir Cobs beim Kampf um die besten Plätze auf dem Paarungsplatz fotografieren. Zudem noch jede Menge Antilopen, Giraffen und Elefanten. Am Abend erlebten wir dann noch einen Sturm mit heftigen Regenfällen, welcher eine gespenstige Stimmung erzeugte. Mit der Fähre ging es dann zurück auf das Südufer und bei einem tollen Abendessen und Lagerfeuerstimmung ließ die Gruppe den Tag ausklingen.

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Der letzte Tag im Murchison Falls Nationalpark stand im Zeichen des seltenen Shoebill Storches. Von der vom Aussterben bedrohten Vogelart gibt es nur noch ein paar wenige Exemplare in freier Wildbahn. Die Murchison Falls zählen zu einem der besten Gebiete, um diese Vögel zu fotografieren. Per Privatboot ging es am frühen Morgen in Richtung Delta, wo sich die Brutplätze der Shoebills befinden. Wir drifteten entlang der Papyrus- und Schilfufer und konnten tolle Bilder von verschiedenen Vogelarten schießen. Darunter der Malachite Kingfisher, Pied Kingfisher sowie African Jacanas, Openbill Stork und weitere Vogelarten und natürlich jede Menge Hippos.

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Am Nachmittag ging es dann wieder per Privatboot hinauf zu den Murchison Falls. Diese stehen am Nachmittag im perfekten Licht. Auf dem Weg zu den Wasserfällen gibt es jede Menge Wildlife entlang des Ufers wie Hippos, Büffel, Krokodile, Elefanten und natürlich jede Menge Vogelarten. Highlights der Nachmittagstour waren die spielenden Hippos sowie die Elefantenfamilie, welche zum Trinken an das Wasser kam. Die beeindruckenden Murchison Falls waren natürlich ebenfalls eines der vielen Highlights der Nachmittagsbootstour. Wir genossen den letzten Sonnenuntergang der Reise und ließen alle Erlebnisse noch einmal Revue passieren.

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Der letzte Tag führte uns zurück nach Entebbe, das wir am Nachmittag erreichten. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Gästehaus ging es direkt an den Flughafen und zurück nach Nairobi.

Für das kommende Jahr haben wir eine weitere Fotoreise nach Uganda und den letzten ihrer Art geplant. Weitere Informationen zu den Terminen und den Reisen finden Sie hier: Uganda Fotoreisen 2018