Pangolin Migration Safari voller Erfolg!

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In diesem Jahr fand zum ersten Mal die Pangolin Migration Safari in der Masai Mara statt. Die Tierwanderung ist noch im vollen Gange und so erlebten die Teilnehmer eine fantastische Zeit in der Masai Mara. Insgesamt nahmen je acht Teilnehmer pro Woche an der Reise teil und wurden von Guts Swanepoel und SIGMA Referenzfotograf Andreas Knausenberger vor Ort betreut. Guts und Andreas standen dabei den Teilnehmern während der gesamten Zeit als Mentoren zur Verfügung und gaben ihr Wissen im Bereich der Tierfotografie in Afrika an die Teilnehmer weiter.

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Jeden Abend wurden Bilder der Teilnehmer in der eigenen Fotolounge analysiert und gemeinsam besprochen. Der direkte Input konnte dann am kommenden Tag genutzt und weitere Informationen und Tipps erfolgreich umgesetzt werden. Neben der Bildgestaltung und der technischen Umsetzung lernten die Fotografen auch wichtige Tipps zur Bildnachbearbeitung in Adobe Lightroom.

Ein Highlight beider Gruppen war der je einstündige Helicopterflug über der Masai Mara, welcher von Pangolin und Extrakt Travel GmbH zur Verfügung gestellt wurde. Guts betreute dabei je zwei Kunden auf dem Flug und konnte mit hilfreichen Informationen und Motivideen unterstützend zur Seite stehen. So entstanden einmalige Luftaufnahmen über der Masai Mara. Die Teilnehmer waren alle begeistert von diesem Add-on, welches von anderen Fotosafariveranstaltern kaum oder gar nicht angeboten wird und momentan ein Alleinstellungsmerkmal unserer Pangolin Migration Safari ist.

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Insgesamt erlebten beide Gruppen insgesamt acht Flussdurchquerungen mit jeder Menge Action. Bedingt durch die vielen Regenfälle im nördlichen Bereich des Mara Triangles und des Mara Conservancies befinden sich die Gnus und Zebras in ständiger Bewegung von einer Seite der Mara auf die andere. Das Resultat sind spektakuläre Crossings, welche in unserem Falle vor allem um die Serena Crossings stattfanden. Hier ist das Revier der größten Krokodile mit Exemplaren von bis zu sechs Metern Länge. Entsprechend hoch war daher die Rate and Gnus und Zebras, welche die Durchquerungen leider nicht überlebten.

In der ersten Woche konnten die Teilnehmer noch eine spektakuläre Löwenjagd fotografieren. Am frühen Morgen spottete Andreas ein Zebra und eine Löwin im hohen Gras. Schnell war klar, dass die Tage dieses Zebras gezählt waren. Ein junges Löwenmännchen schloss sich der Jagd an und das Zebra bemerkte nichts von der sich nähernden Gefahr. Als dann das Löwenmännchen die Deckung aufgab und das Zebra die Flucht ergriff, war es leider schon zu spät. Die Löwin auf der anderen Seite brachte das Zebra nach kurzer Verfolgung zu Fall. Da die Löwin und das Löwenmännchen aus einem uns unerfindlichen Grund das Zebra nicht gleich erstickten, spielte sich ein ziemlich brutales Schauspiel vor unseren Augen ab. Schließlich erbarmte sich das Löwenmännchen und erstickte das bereits stark gelittene Zebra. Scheinbar waren beide so voll, dass es nicht nötig war, das Zebra sofort zu töten. Ein brutaler Anblick, welcher zu der ein oder anderen Träne im Fahrzeug führte.

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Die Geparden zeigten sich in beiden Wochen ebenfalls sehr kooperativ und so konnten die Teilnehmer tolle Aufnahmen von Malaika mit ihren zwei Jungen schießen, welche vor allem am frühen Morgen und späten Abend herumtollten. Die vier Musiara Cheetahs zeigten sich sehr jagdlustig und konnten fast jeden Tag einen Kill vorweisen, was ebenfalls zu tollen Motiven führte. Die Löwen waren wie gewohnt sehr zahlreich aufzufinden und der zweiten Gruppe gelang es sogar ein paar tolle Bilder von ca. vier Wochen alten Löwenbabys zu schießen, welche von der Mutter entsprechend gut versteckt wurden.

Beide Gruppen konnten mit Hilfe von Andreas, Guts, GK und James zudem mehrere Leoparden sichten. Neben zwei weiblichen Leoparden sahen beide Gruppen zudem noch eines der größten Leopardenmännchen der Region. Die Anzahl an Großkatzensichtungen war extrem hoch und zeigt, warum die Masai Mara zu den Topdestinationen für Wildlifefotografen zählt.

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Die neuen Fahrzeugmodifikationen spielten während der gesamten zwei Wochen eine entscheidende Rolle für tolle Aufnahmen. Während der Reise teilten sich je vier Fotografen den großzügigen Innenraum der brandneuen Toyota Landcruisers. Die offenen Seitenbereiche mit Bohnensackauflagen und das Aufstelldach ermöglichten es, ohne Probleme in alle Richtungen zu fotografieren. Während der gesamten Zeit standen pro Fahrzeug genügend Bohnensäcke zur Verfügung. Durch die eingebauten Inverter konnten zudem die Kamerabatterien während der Ganztagesfahrten aufgeladen werden. 

Wir entschlossen uns, während beider Wochen jeweils den ganzen Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf Pirschfahrt zu gehen. Dies ermöglichte uns, genügend Zeit für die Crossings sowie das Auffinden anderer Tiere zur Verfügung zu haben. Das Frühstück sowie das Mittagessen wurde unter einem der vielen Barranight Bäume in der offenen Savanne genossen. Dazu gab es kühle Getränke und eine fantastische Aussicht in die weite Savanne. An dieser Stelle wollen wir noch einmal unseren Respekt an die Teilnehmer aussprechen, welche jeden Tag von früh bis spät auf Pirschfahrt waren!

Im kommenden Jahr wird es wieder eine Pangolin Migration Safari geben. Der genaue Termin sowie alle Details zu der Reise werden wir in der kommenden Woche bekannt geben!